März 2020

Wenn ich einen Beitrag für diesen Klavierblog schreibe, notiere ich ihn in der Regel vorab in ein dickes Heft hinein. Meist habe ich eher abends die Zeit und Lust meine Gedanken zu sammeln, sie zu kanalisieren und in Worte zu fassen. Ein paar Tage danach tippe ich sie in den Laptop. Weitere Tage später lese ich sie mir noch mal durch und versuche sprachliche Ungenauigkeiten zu finden, zu korrigieren. Gelingt mir leider nicht immer. Es ist wie verhext, manchmal entdecke ich viele Wochen nach dem Veröffentlichen immer noch Fehler. Unsaubere, ungeschickte Formulierungen oder sprachliche Verirrungen die zurecht gerückt gehören.

Naja. Das ist halt meine persönliche Note. Bin keine Schriftstellerin, und mein letzter Deutschaufsatz wurde ungefähr im Jahr 1982 geschrieben.

 

PC FOTOIch habe einen Ordner im Computer: Claudia. Da steht unter anderem das Unterverzeichnis: Website. In diesem sammle und speichere ich Bilder von Klavieren oder musikverwandten Sujets welche ich passend oder hübsch für meinen Blog finde. Die verwende ich um die einzelnen Beiträge für den Kavierblog-Beginner zu markieren. Oder um die Texte zwischendrin etwas aufzulockern.

Mittlerweile mache ich aber auch oft selber Photos (habe ein neues Telefon mit einer bedeutend besseren Kamera) und nehme deshalb zunehmend gerne mein eigenes Material zum illustrieren. Ein paar Photos habe ich aber auch bei StockPhoto gekauft. Ein Bild kostet 9$. Aber die haben mir so gut gefallen, das ich sie unbedingt für den Klavierblog haben wollte.

Im anderen Unterverzeichnis habe ich die Dateien Klavierblog-2018, -2019 und -2020 abgespeichert. In den jeweiligen habe ich fortlaufend die Beiträge aufgeschrieben, so komme ich nicht durcheinander mit dem Veröffentlichen.

 

Das Bearbeiten, Verkleinern oder Aufhellen der Photos und Implementieren von diesen in den Klavierblog erledigt mein Mann für mich. Er hat dafür ein tolles Programm zum Bearbeiten, es heißt „Affinity Photo“, mit dem kann er die Bilder für die einzelnen Beiträge anpassen.
Er ist auch dafür verantwortlich den gesamten Jahresausstoß der Beiträge zu bündeln und ins Archiv zu schicken. Vielen lieben Dank Jochen, für deine Geduld dich so regelmäßig mit meinem Geschreibsel und der Frage, an welchem Absatz soll nun dieses oder jenes Bild verankert werden, zu beschäftigen. Ein bisschen bist du aber selber dran schuld! Wenn ich mich recht erinnere, hast du mir die Idee einen Klavierblog für Anfänger zu führen in den Kopf gesetzt. Und sie auch recht zügig durch den raschen Entwurf einer Homepage für mich realisiert.

Wenn ich versuche meine Gedanken für den Blog zu sammeln, wie gesagt/geschrieben gerne abends, höre ich dazu oft die CD „Kind of Blue“ oder Musik von Bill Evans. Es kommt durchaus vor das ich mir einen Gin and Tonic mixe oder einen Whisky trinke. Manchmal verlaufen sich die Gedanken beim Niederschreiben etwas, aber das kann ja bei Tageslicht wieder korrigiert werden. Aber das Verirren der Gedanken mag auch an der späten Tageszeit liegen.

 

Im Februar vor zwei Jahren hätte ich im Traum nicht daran gedacht, das ich neben dem Klavierspiel erlernen auch noch an einem Blog schreiben würde. Überhaupt, wenn ich an die ersten Stunden zurückdenke.
Ich war so voller erwartungsvoller Neugier und Enthusiasmus. Und musste leider bitterlich erkennen, das der Herrgott mich nicht mit einem Übermaß an Talent gesegnet hat. Dann hat er auch noch dafür gesorgt das ich mir beim Erlernen der Technik fürs Klavierspielen schwer tue. Und das ich regelmäßig am Rande eines Nervenzusammenbruch herum laviere wenn es schwierig wird. Nicht das ich ernsthaft und grundlos angenommen hätte ich sei ein verstecktes Talent.
Was ich naiverweise unterschätzt hatte, war das Erlernen der motorischen Fähigkeiten zum Klavierspielen und das Verstehen von musikalischen Strukturen. Da ist mein Hirn und alle 10 zu mir gehörigen Finger doch etwas schwerfällig.

Kurzes Fazit: ich würde nach zwei Jahren Klavierunterricht sagen: das mit den Fingern geht aber nun endlich etwas leichter. Der Geist tut sich leider nach wie vor schwer.

 

Wenn ich also eine Erkenntnis weitergeben darf, denn inzwischen schreibe ich diesen Blog ja nicht nur für mich. Sondern auch für die Leser vom Klavierblog-Beginner, die sich ähnlich wie ich, mutig in die wunderbare und unendliche Tastenwelt hineinwagen.
An alle potentielle Klavieranfänger: Man braucht viel Geduld. Und Nachsicht mit sich selbst. Das war mir anfangs, glaub ich, nicht bis in die letzte Konsequenz klar. Auch weiß ich ehrlich nicht ob ich es geglaubt hätte, wenn man mir es prophezeit hätte. Aber es ist einfach so.

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